Margret Schneider - psymeco
Heilpraktiker für Psychotherapie
in Nürnberg auf  jameda
Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V. (VFP) National Guild of Hypnotists zertifiziert nach Institut für klinische Hypnose Ausgebildeter Hypnotiseur Advanced Level

Ängste

Als normalpsychologisch versteht sich eine begründete Angst, z.B. in einer real bedrohlichen Situation wie bei einem Überfall, oder der Begegnung mit einem Grizzlybären – das Überleben ist bedroht, die Gefahr ist real.

Pathologisch sind unbegründete und unverhältnismäßig starke Ängste ohne eine tatsächliche Bedrohung.

In beiden Fällen äußert sich die Angst immer mit physischen und psychischen Reaktionen wie Herzrasen, Blutdruck-/Pulsanstieg, Schweißausbruch, Schwindelgefühlen, Magendarmproblemen etc. sowie dem Wunsch zu fliehen, Zwangsdenken an katastrophalen Verlauf etc.
Ängste gehen auch oft mit Depressionen einher.

Folgend die meisten Ängste und Phobien mit Erklärungen und kurzen Fallbeispielen:

Diffuse Angst:
 Auch als ’Generalisierte Angststörung’ bezeichnet. Der Betroffene hat grundlos vor allem Angst, unabhängig davon ob die Situation für ihn neu oder gewohnt ist bzw. sie einen anderen betrifft. Dazu gehört zum Beispiel:

 Angst dass was passiert...
Frau Müller freut sich auf ihren monatlichen Weiberstammtisch, jedoch ca. 14 Tage vorher bekommt sie regelmäßig Angst, dass etwas passieren könnte und sie nicht zu dem Stammtisch gehen kann, sie kann jedoch nicht erklären auf was sich ihre Befürchtung begründet – „... es ist halt so ein Gefühl!“, auch kann sie nicht erklären was denn passieren könnte – „... vielleicht werde ich krank!?“. Sie empfindet ihre Angst nicht sehr stark, sondern „... mehr so im Hintergrund lauernd...“, ihr Körper befindet sich nichts desto trotz in einem gestressten Zustand und auf Dauer kann dies die Gesundheit beinträchtigen, insbesondere da Frau Müller täglich immer wieder über Wochen und Jahre von dieser diffusen Angst befallen ist.

Panikattacken
Völlig ohne erkennbaren Grund und mit vehementer Wucht treten bei einem bis dato geistig und körperlich gesunden Menschen starkes Herzklopfen, Schweißausbrüche, Zittern und starke Unruhe auf. Typische körperliche Anzeichen von Angst, die sowohl tagsüber als auch nachts aus dem Schlaf reißend auftreten können. Es besteht  Todesangst, einen komplett überschwemmendes Gefühl absoluter Panik, dem man hilflos ausgesetzt ist. Das Erlebnis ist so stark, dass sich daraus eine Angst vor der Angst entwickeln kann. Dabei erwischt es dabei nicht nur „zarte Pflänzchen“ sondern auch starke, ansonsten beherrschte und stabile Menschen können davon betroffen sein.
Hier einige Beispiele aus unserer Praxis:
Angst gleich sterben zu müssen
Herr M. hat soeben seine Präsentation erfolgreich im monatlichen Meeting beendet und macht sich auf den Nachhauseweg, auf den Bus wartend merkt er wie sein Herz zu rasen beginnt und ihm kalter Schweiß ausbricht, er kann sich das nicht erklären und bekommt entsetzliche Todesangst, verzweifelt macht er einen Mitwartenden auf sich aufmerksam und dieser ruft den Notarzt. Als dieser nach ca. 10 Minuten eintrifft stellt er erhöhten Puls und Blutdruck sowie eine leichte Hyperventilation bei Herrn M. fest, um einen Herzinfarkt auszuschließen weist er ihn ins Krankenhaus ein. Dort sind alle Vitalfunktionen im Normbereich und eine Panikattacke wird als Diagnose eingeräumt. Herr W. befürchtet trotz dieser Diagnose evtl. Herzprobleme zu haben und storniert seinen Wildnistrip, denn weit ab von jeder Zivilisation könnte ihm niemand helfen, überhaupt möchte er nicht mehr gerne alleine sein seit diesem Zwischenfall.

 Angst verrückt zu werden

Frau S. ist 30 Jahre, körperlich fit, leidet aber seit Wochen unter immer wiederkehrenden unregelmäßigen und grundlosen nächtlichem Erwachen wegen Herzrasen und Schweißausbrüchen, sie kann sich nach dem Aufwachen an keine Störung oder Albtraum erinnern, fühlt nur starke Angst und Unruhe und hat Mühe sich wieder zu beruhigen, sie fürchtet verrückt zu werden. Im Gegensatz zu früher freut sie sich nicht mehr auf ihre Nachtruhe und zögert das zu Bett gehen immer weiter hinaus, manchmal beginnt ihr Herz bereits zu rasen wenn sie sich vorstellt zu Bett zu gehen.

Angst die Kontrolle zu verlieren
Frau W. ist Sportstudentin und treibt neben Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen und Rennradfahren auch Kraftsport und Pilates, ihr Äußeres ist ihr sehr wichtig, daher ernährt sie sich auch sehr gesund und achtet auf ihre Zuckerwerte und ihren Blutdruck, sie misst beides täglich. Seit ein paar Wochen hat sie mehr Durst als gewöhnlich und auch immer wieder verstärktes Rauschen in den Ohren sowie das Gefühl ihre Schädeldecke würde gleich abgesprengt werden, sie misst daraufhin ihre Blutzuckerwerte und ihren Blutdruck und bekommt einen kalten Schweißausbruch und Herzrasen wenn die Werte nicht im Normbereich liegen. Außer dass sie panische Angst hat sie könnte gesundheitliche Schäden erleiden, fürchtet sie vor Angst die Kontrolle über ihre Blase und ihren Darm zu verlieren, speziell da sie immer wieder ohne Grund unter Diarrhö leidet. Frau W. lässt nun immer öfter eine Trainingseinheit ausfallen...